THEY FINALLY AGREED TO OVERHAUL THE FLEXNOW SYSTEM AND STREAMLINE ALL OUR DEADLINES!! THIS IS A MASSIVE VICTORY FOR EVERY STUDENT TIRED OF THE CHAOTIC FILING PROCESS!! LET US STAY VIGILANT TO ENSURE THE NEW SYSTEM ACTUALLY WORKS FOR EVERYONE!
September 29, 2015
Final supporters
Um sich für Seminare und Klausuren anzumelden, muss man an der Justus-Liebig-Universität (JLU), Gießen ein simples, dennoch kompliziertes System beherrschen: FlexNow. Die Idee ist simpel: Studierende der JLU melden sich selbstständig in diesem System für ihre Seminare und Klausuren an und sehen dort auch, welche Ergebnisse sie erzielt haben. Der Verwaltungsaufwand, den das Prüfungsamt für Lehramtsstudierende drumherum gelegt hat, ist kompliziert: Nicht nur für jedes der unterschiedlichen Studienfächer, sondern auch für die unterschiedlichen Grundwissenschaften (also Soziologie, Psychologie, Politik- und Erziehungswissenschaften) müssen Studierende sich zu völlig unterschiedlichen Zeiten anmelden (im Fachjargon "einflexen"). Diese Fristen sind völlig willkürlich und asynchron. Das heißt, dass jemand mit den Fächern Chemie und Mathematik gucken muss, wann die Frist für die Matheveranstaltungen und -Prüfungen anfängt und wieder endet, wann Chemie dran ist und wann die einzelnen Grundwissenschaften das Portal zur Anmeldung offen haben. Die Fristen fangen nicht gleichzeitig an, sodass man das nicht einfach zum Semesterbeginn erledigt haben kann. Mitten im Semester kann ein solches Portal für eine oder zwei Wochen auf sein. Wenn man es verpasst, so hat das Prüfungsamt festgelegt, hat man Pech, denn eine nachträgliche "manuelle" Anmeldung durch das Prüfungsamt ist nicht mehr möglich. Die Folge: Man kann an der Klausur nicht teilnehmen, bis das Portal für diese wieder auf hat und die Anmeldung selbstständig (wie vorgesehen) vom Studierenden vollzogen wird. Mitunter heißt diese Regelung eine Verzögerung des Studiums.
Michael Jaskulski hat vergessen sich für eine solche Klausur anzumelden und kann nun kein Staatsexamen im Frühjahr machen, weil er nicht nachträglich für die Klausur im September eingeflext wird. Trotz Bitten - auch seitens des Instituts bei dem die Klausur noch zu schreiben ist - weigert sich das Prüfungsamt "im Zuge der Gleichberechtigung" eine nachträgliche Anmeldung vorzunehmen. So werden Studenten an der Uni festgehalten: ohne etwas zu tun zu haben - denn bis auf die eine Klausur schon scheinfrei - muss man immatrikuliert bleiben und die Zeit abwarten, bis die Klausur wieder angeboten wird. Die Verschiebung des Staatsexamens hat aber Folgen: eine Verzögerung im Studium können sich Studierende, die BAFöG beziehen und im Studentenwohnheim wohnen, nicht leisten. So wird auch Michael nach Ablauf des nächsten Semesters, in dem eigentlich das Staatsexamen gemacht werden sollte, kein Geld mehr für sein Studium bekommen und aus seinem Zimmer im Studentenwohnheim ausziehen müssen. Ein fauler Student? Wohl kaum, denn bis auf die verpasste FlexNow-Frist sind alle Scheine wie vorgesehen pünktlich zum 8. Semester da - wenn die eine Klausur noch mitgeschrieben werden könnte...
Diese Petition richtet sich an das Prüfungsamt des Zentrums für Lehrerbildung mit ihrer rigiden FlexNow-Politik, sowie dem Präsidenten der JLU-Gießen. Jede Unterschrift unterstützt den Aufruf um eine Reformation des Systems, das sich über Studierende wälzt und das eigentliche Studium zur Nebensache werden lässt.
Updates
July 22, 2015
I HAVE BEEN RECEIVING SO MANY FRUSTRATED MESSAGES FROM STUDENTS WHO MISSED THESE CHAOTIC DEADLINES AND HAD THEIR SEMESTERS RUINED!! THE BACK-AND-FORTH WITH THE ADMINISTRATION IS ALREADY UNDERWAY BECAUSE WE DESERVE A SYSTEM THAT IS ACTUALLY BUILT FOR HUMANS NOT FOR CONFUSION!!!
July 22, 2015
THIS MOMENTUM IS ABSOLUTELY UNSTOPPABLE!! I AM BEYOND EXCITED TO SEE SO MANY OF YOU JOINING THIS FIGHT TO FIX OUR CHAOTIC REGISTRATION SYSTEM AT THE JLU!!
Reached 100 supporters
July 22, 2015
14 Comments
Ich habe dieses Jahr das gleiche erlebt. Im Herbst hätte ich Examen gemacht, leider fehlte mir aus dem 2. Semester eine Note im Flex-Now, welche ich aber geleistet habe. Die Bestätigung hierfür holte ich mir von dem zuständigen Dozenten, trotzdem akzeptierte das Prüfungsamt den Nachweis nicht und lies mich nicht zum Staatsexamen zu. Nun muss ich die bereits bestandene Prüfung nochmal ablegen und kann erst im Frühjahr Examen machen. Ich frage mich mittlerweile, was im Studium überhaupt noch wichtig ist: Das wir unserers Ausbildungsganges gelehrt werden oder das wir bürokratische Wege einhalten. Früher hat sowas niemanden interessiert und aus denen ist auch was geworden. Reine Schikane!!!
Mir ist etwas ähnliches passiert, zum Glück bevor sich das PA weigerte, Studenten nachzuflexen. Ich war in 4(!) Veranstaltunge nicht eingeflext. Für alle konnte man sich erst im November einflexen, was ich schlichtweg vergessen habe. Durch einen Zufall wurde dies während der Prüfungen bekannt. Nur eine Klausur hat sich dadurch um 2 Semester verschoben. Zum Glück ist mir das mitten im Studium passiert, soadass dies keine Verlängerung des Studiums nach sich zog. Es gibt eindeutig eine bessere Lösung!
Auch ich habe mich zu einer Klausur nicht eingeflext, weil der Info-Fluss, wann der Zeitraum zum Einflexen ist, sehr unterirdisch war/ist und selbst Dozenten manchmal nicht wissen, wann man sich anmelden kann.
Auch ich musste nachgetragen werden bei Flexnow, weil der Dozent die Teilnehmerliste nicht vollständig weitergegeben hatte.
Meine Freundin kann wegen einem Flex- now Häkchen kein Staatsexamen machen dieses Jahr, wobei eine Note der Vl vorliegt. Auch zahlreiche Versuche dies über das Prüfungsamt zu regeln, scheiterten. Ich finde es ein Unding. Das darf nicht sein.
coole sache, bin sehr dafür, da ich deswegen nun wahrscheinlich ein paar semester mehr studieren muss!
Das ist schon lange fällig!
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September 29, 2015
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Um sich für Seminare und Klausuren anzumelden, muss man an der Justus-Liebig-Universität (JLU), Gießen ein simples, dennoch kompliziertes System beherrschen: FlexNow. Die Idee ist simpel: Studierende der JLU melden sich selbstständig in diesem System für ihre Seminare und Klausuren an und sehen dort auch, welche Ergebnisse sie erzielt haben. Der Verwaltungsaufwand, den das Prüfungsamt für Lehramtsstudierende drumherum gelegt hat, ist kompliziert: Nicht nur für jedes der unterschiedlichen Studienfächer, sondern auch für die unterschiedlichen Grundwissenschaften (also Soziologie, Psychologie, Politik- und Erziehungswissenschaften) müssen Studierende sich zu völlig unterschiedlichen Zeiten anmelden (im Fachjargon "einflexen"). Diese Fristen sind völlig willkürlich und asynchron. Das heißt, dass jemand mit den Fächern Chemie und Mathematik gucken muss, wann die Frist für die Matheveranstaltungen und -Prüfungen anfängt und wieder endet, wann Chemie dran ist und wann die einzelnen Grundwissenschaften das Portal zur Anmeldung offen haben. Die Fristen fangen nicht gleichzeitig an, sodass man das nicht einfach zum Semesterbeginn erledigt haben kann. Mitten im Semester kann ein solches Portal für eine oder zwei Wochen auf sein. Wenn man es verpasst, so hat das Prüfungsamt festgelegt, hat man Pech, denn eine nachträgliche "manuelle" Anmeldung durch das Prüfungsamt ist nicht mehr möglich. Die Folge: Man kann an der Klausur nicht teilnehmen, bis das Portal für diese wieder auf hat und die Anmeldung selbstständig (wie vorgesehen) vom Studierenden vollzogen wird. Mitunter heißt diese Regelung eine Verzögerung des Studiums.
Michael Jaskulski hat vergessen sich für eine solche Klausur anzumelden und kann nun kein Staatsexamen im Frühjahr machen, weil er nicht nachträglich für die Klausur im September eingeflext wird. Trotz Bitten - auch seitens des Instituts bei dem die Klausur noch zu schreiben ist - weigert sich das Prüfungsamt "im Zuge der Gleichberechtigung" eine nachträgliche Anmeldung vorzunehmen. So werden Studenten an der Uni festgehalten: ohne etwas zu tun zu haben - denn bis auf die eine Klausur schon scheinfrei - muss man immatrikuliert bleiben und die Zeit abwarten, bis die Klausur wieder angeboten wird. Die Verschiebung des Staatsexamens hat aber Folgen: eine Verzögerung im Studium können sich Studierende, die BAFöG beziehen und im Studentenwohnheim wohnen, nicht leisten. So wird auch Michael nach Ablauf des nächsten Semesters, in dem eigentlich das Staatsexamen gemacht werden sollte, kein Geld mehr für sein Studium bekommen und aus seinem Zimmer im Studentenwohnheim ausziehen müssen. Ein fauler Student? Wohl kaum, denn bis auf die verpasste FlexNow-Frist sind alle Scheine wie vorgesehen pünktlich zum 8. Semester da - wenn die eine Klausur noch mitgeschrieben werden könnte...
Diese Petition richtet sich an das Prüfungsamt des Zentrums für Lehrerbildung mit ihrer rigiden FlexNow-Politik, sowie dem Präsidenten der JLU-Gießen. Jede Unterschrift unterstützt den Aufruf um eine Reformation des Systems, das sich über Studierende wälzt und das eigentliche Studium zur Nebensache werden lässt.
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July 22, 2015
I HAVE BEEN RECEIVING SO MANY FRUSTRATED MESSAGES FROM STUDENTS WHO MISSED THESE CHAOTIC DEADLINES AND HAD THEIR SEMESTERS RUINED!! THE BACK-AND-FORTH WITH THE ADMINISTRATION IS ALREADY UNDERWAY BECAUSE WE DESERVE A SYSTEM THAT IS ACTUALLY BUILT FOR HUMANS NOT FOR CONFUSION!!!
July 22, 2015
THIS MOMENTUM IS ABSOLUTELY UNSTOPPABLE!! I AM BEYOND EXCITED TO SEE SO MANY OF YOU JOINING THIS FIGHT TO FIX OUR CHAOTIC REGISTRATION SYSTEM AT THE JLU!!
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July 22, 2015
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Wir bekommen am Tag ungefähr 10 E-Mails von der Uni, aber wenn man aus einer Veranstaltung ausgeflext wird, bekommen wir keine E-Mail. Die Bestätigung, dass wir uns eingeflext haben nützt rein gar nichts. Dass das zu Problemen führt ist doch klar. Das kann nicht sein!!
Ich habe dieses Jahr das gleiche erlebt. Im Herbst hätte ich Examen gemacht, leider fehlte mir aus dem 2. Semester eine Note im Flex-Now, welche ich aber geleistet habe. Die Bestätigung hierfür holte ich mir von dem zuständigen Dozenten, trotzdem akzeptierte das Prüfungsamt den Nachweis nicht und lies mich nicht zum Staatsexamen zu. Nun muss ich die bereits bestandene Prüfung nochmal ablegen und kann erst im Frühjahr Examen machen. Ich frage mich mittlerweile, was im Studium überhaupt noch wichtig ist: Das wir unserers Ausbildungsganges gelehrt werden oder das wir bürokratische Wege einhalten. Früher hat sowas niemanden interessiert und aus denen ist auch was geworden. Reine Schikane!!!
Mir ist etwas ähnliches passiert, zum Glück bevor sich das PA weigerte, Studenten nachzuflexen. Ich war in 4(!) Veranstaltunge nicht eingeflext. Für alle konnte man sich erst im November einflexen, was ich schlichtweg vergessen habe. Durch einen Zufall wurde dies während der Prüfungen bekannt. Nur eine Klausur hat sich dadurch um 2 Semester verschoben. Zum Glück ist mir das mitten im Studium passiert, soadass dies keine Verlängerung des Studiums nach sich zog. Es gibt eindeutig eine bessere Lösung!
Auch ich habe mich zu einer Klausur nicht eingeflext, weil der Info-Fluss, wann der Zeitraum zum Einflexen ist, sehr unterirdisch war/ist und selbst Dozenten manchmal nicht wissen, wann man sich anmelden kann.
Auch ich musste nachgetragen werden bei Flexnow, weil der Dozent die Teilnehmerliste nicht vollständig weitergegeben hatte.
Meine Freundin kann wegen einem Flex- now Häkchen kein Staatsexamen machen dieses Jahr, wobei eine Note der Vl vorliegt. Auch zahlreiche Versuche dies über das Prüfungsamt zu regeln, scheiterten. Ich finde es ein Unding. Das darf nicht sein.
coole sache, bin sehr dafür, da ich deswegen nun wahrscheinlich ein paar semester mehr studieren muss!
Das ist schon lange fällig!
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Wir bekommen am Tag ungefähr 10 E-Mails von der Uni, aber wenn man aus einer Veranstaltung ausgeflext wird, bekommen wir keine E-Mail. Die Bestätigung, dass wir uns eingeflext haben nützt rein gar nichts. Dass das zu Problemen führt ist doch klar. Das kann nicht sein!!