"nur jene wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, die ein Anstellungsverhältnis zu einer steirischen Universität oder gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den zurück liegenden 12 Monaten vorweisen können; das Anstellungsverhältnis muss nach wie vor aufrecht sein. Voraus zu setzen ist ein Beschäftigungsverhältnis im Ausmaß von mindestens 50% (sowohl in den vergangenen 12 Monaten als auch zum Zeitpunkt der Antragstellung)."
(http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/17819076/DE/; 26. Jänner 2011).
Durch diese Änderung werden gerade jene Personengruppen aus dem Kreis der Antragsberechtigten ausgeschlossen, die am dringendsten eine finanzielle Unterstützung benötigen. Dies betrifft unter anderem: Personen, die in universitären oder außeruniversitären Forschungsprojekten über Werkverträge arbeiten; externe Lehrende; Personen in Mutter- oder Vaterkarenz; JungforscherInnen, die ein Stipendium erhalten.
Explizit werden auch drittmittelfinanzierte ProjektmitarbeiterInnen von der Antragstellung ausgeschlossen, sofern sie nicht den oben genannten Kriterien genügen. Das betrifft beispielsweise alle FWF-Eigenantragsteller.
Abgesehen von individuellen finanziellen Nachteilen für die Betroffenen hat ein derartiges Vorgehen auch umfassendere Konsequenzen für den Wissenschaftsstandort Steiermark. Zunächst ist Forschung ohne Drittmittelfinanzierung nicht mehr denkbar. Das gilt für Universitäten wie für außeruniversitäre Forschungserinrichtungen. Fällt der Reisekostenzuschuss weg, so wird in drittmittelfinanzierten Projekten beschäftigten ForscherInnen die Präsentation der von ihnen erarbeiteten Ergebnisse erheblich erschwert. Benachteiligt wäre daher jene Gruppe, die die prekärsten Beschäftigungsverhältnisse aufweist, in der Regel den Hauptanteil der inhaltlichen Projektarbeit trägt und am meisten auf das Erlangen akademischer Reputation angewiesen ist.
@font-face { font-family: "Times New Roman"; }@font-face { font-family: "Arial"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify; line-height: 150%; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }h1 { margin: 12pt 0cm 3pt; text-align: justify; line-height: 150%; page-break-after: avoid; font-size: 16pt; font-family: Arial; }h2 { margin: 12pt 0cm 3pt; text-align: justify; line-height: 150%; page-break-after: avoid; font-size: 14pt; font-family: Arial; }h3 { margin: 12pt 0cm 3pt; text-align: justify; line-height: 150%; page-break-after: avoid; font-size: 13pt; font-family: Arial; }p.MsoFootnoteText, li.MsoFootnoteText, div.MsoFootnoteText { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; text-align: justify; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }p.Zitat, li.Zitat, div.Zitat { margin: 6pt 42.55pt 12pt; text-align: justify; line-height: 14pt; font-size: 11pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1;
Der Lehrbetrieb an heimischen Universitäten ist, zweitens, ohne externe Lehrbeauftragte nicht mehr zu gewährleisten. Dieser Gruppe die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen zu erschweren, hat unweigerlich Konsequenzen für die Qualität der hierzulande geleisteten universitären Lehre. Die Liste ähnlich gelagerter nachhaltiger Schäden für die steirische Forschungslandschaft könnte beliebig fortgesetzt werden.
Die Politik der Steiermärkischen Landesregierung besteht also darin, nur diejenigen Personen zu fördern, die ohnehin Zugriff auf Mittel aus dem Universitätsbudget haben bzw. aufgrund ihres dauerhaften Anstellungsverhältnisses über ein vergleichsweise stabiles Einkommen verfügen. Gezielt werden diejenigen Kreise, in denen prekäre oder prekariatsnahen Verhältnisse die Regel sind, von der Zuerkennung auf finanzielle Unterstützung ausgeschlossen. Gegen diese Entscheidung protestieren wir auf das Heftigste und fordern die Landesregierung auf, diese Einschränkung unverzüglich rückgängig zu machen.
Die UnterzeichnerInnen
NB: DER SPENDENAUFRUF NACH UNTERZEICHNUNG KOMMT NICHT DER INITIATIVE ZUGUTE. ER IST AUFGRUND DES UMSTANDS, DASS ipetitions.com KOSTENFREI IST, NICHT ZU VERMEIDEN.
Updates
Reached 250 supporters
February 8, 2011
February 6, 2011
The momentum behind this petition proves that our scientific community will not accept these reckless funding cuts. Email your regional representative today to demand that they reconsider these arbitrary eligibility requirements.
February 3, 2011
We hit one hundred signatures today. Post the link to your Facebook wall now and email the local science desk to keep the pressure on the government.
Reached 100 supporters
February 3, 2011
January 31, 2011
We need to hit the one hundred signature mark to prove that our community will not accept these funding cuts. Text three colleagues about this petition right now so we can gain the momentum required for our next meeting with the department.
6 Comments
Ungerecht.
Wieder mal bürokratie die niemandem hilft. So wird die steirische Forschung sicher nicht gestärkt.
Werkverträge sind Standard heutzutage. Diese Leute einfach auszuschließen ist ein Witz.
Habe selber lange mit Werkvertrag geforscht und weiß wie schwer es ist Mittel zu finden. Bitte überdenken!
Was ist mit denen in Karenz?? Arbeiten die jetzt plötzlich nicht mehr wissenschaftlich? Finde diese Regelung echt daneben.
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"nur jene wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, die ein Anstellungsverhältnis zu einer steirischen Universität oder gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den zurück liegenden 12 Monaten vorweisen können; das Anstellungsverhältnis muss nach wie vor aufrecht sein. Voraus zu setzen ist ein Beschäftigungsverhältnis im Ausmaß von mindestens 50% (sowohl in den vergangenen 12 Monaten als auch zum Zeitpunkt der Antragstellung)."
(http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/17819076/DE/; 26. Jänner 2011).
Durch diese Änderung werden gerade jene Personengruppen aus dem Kreis der Antragsberechtigten ausgeschlossen, die am dringendsten eine finanzielle Unterstützung benötigen. Dies betrifft unter anderem: Personen, die in universitären oder außeruniversitären Forschungsprojekten über Werkverträge arbeiten; externe Lehrende; Personen in Mutter- oder Vaterkarenz; JungforscherInnen, die ein Stipendium erhalten.
Explizit werden auch drittmittelfinanzierte ProjektmitarbeiterInnen von der Antragstellung ausgeschlossen, sofern sie nicht den oben genannten Kriterien genügen. Das betrifft beispielsweise alle FWF-Eigenantragsteller.
Abgesehen von individuellen finanziellen Nachteilen für die Betroffenen hat ein derartiges Vorgehen auch umfassendere Konsequenzen für den Wissenschaftsstandort Steiermark. Zunächst ist Forschung ohne Drittmittelfinanzierung nicht mehr denkbar. Das gilt für Universitäten wie für außeruniversitäre Forschungserinrichtungen. Fällt der Reisekostenzuschuss weg, so wird in drittmittelfinanzierten Projekten beschäftigten ForscherInnen die Präsentation der von ihnen erarbeiteten Ergebnisse erheblich erschwert. Benachteiligt wäre daher jene Gruppe, die die prekärsten Beschäftigungsverhältnisse aufweist, in der Regel den Hauptanteil der inhaltlichen Projektarbeit trägt und am meisten auf das Erlangen akademischer Reputation angewiesen ist.
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Der Lehrbetrieb an heimischen Universitäten ist, zweitens, ohne externe Lehrbeauftragte nicht mehr zu gewährleisten. Dieser Gruppe die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen zu erschweren, hat unweigerlich Konsequenzen für die Qualität der hierzulande geleisteten universitären Lehre. Die Liste ähnlich gelagerter nachhaltiger Schäden für die steirische Forschungslandschaft könnte beliebig fortgesetzt werden.
Die Politik der Steiermärkischen Landesregierung besteht also darin, nur diejenigen Personen zu fördern, die ohnehin Zugriff auf Mittel aus dem Universitätsbudget haben bzw. aufgrund ihres dauerhaften Anstellungsverhältnisses über ein vergleichsweise stabiles Einkommen verfügen. Gezielt werden diejenigen Kreise, in denen prekäre oder prekariatsnahen Verhältnisse die Regel sind, von der Zuerkennung auf finanzielle Unterstützung ausgeschlossen. Gegen diese Entscheidung protestieren wir auf das Heftigste und fordern die Landesregierung auf, diese Einschränkung unverzüglich rückgängig zu machen.
Die UnterzeichnerInnen
NB: DER SPENDENAUFRUF NACH UNTERZEICHNUNG KOMMT NICHT DER INITIATIVE ZUGUTE. ER IST AUFGRUND DES UMSTANDS, DASS ipetitions.com KOSTENFREI IST, NICHT ZU VERMEIDEN.
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Reached 250 supporters
February 8, 2011
February 6, 2011
The momentum behind this petition proves that our scientific community will not accept these reckless funding cuts. Email your regional representative today to demand that they reconsider these arbitrary eligibility requirements.
February 3, 2011
We hit one hundred signatures today. Post the link to your Facebook wall now and email the local science desk to keep the pressure on the government.
Reached 100 supporters
February 3, 2011
January 31, 2011
We need to hit the one hundred signature mark to prove that our community will not accept these funding cuts. Text three colleagues about this petition right now so we can gain the momentum required for our next meeting with the department.
6 Comments
Einfach nur lächerlich. Gerade für junge Forscher ohne fixe Stelle sind diese Tagungen extrem wichtig für die Karriere. Spart mal wieder an der falschen Stelle.
Ungerecht.
Wieder mal bürokratie die niemandem hilft. So wird die steirische Forschung sicher nicht gestärkt.
Werkverträge sind Standard heutzutage. Diese Leute einfach auszuschließen ist ein Witz.
Habe selber lange mit Werkvertrag geforscht und weiß wie schwer es ist Mittel zu finden. Bitte überdenken!
Was ist mit denen in Karenz?? Arbeiten die jetzt plötzlich nicht mehr wissenschaftlich? Finde diese Regelung echt daneben.
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Einfach nur lächerlich. Gerade für junge Forscher ohne fixe Stelle sind diese Tagungen extrem wichtig für die Karriere. Spart mal wieder an der falschen Stelle.