DIE ARMUT BEKÄMPFEN, NICHT DIE ARMEN!

Romed Felderer
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Keine Kampierverordnung, die zu einer Kriminalisierung von Obdachlosen führt
Im Oktober 2013 wurden bei zwei Polizeieinsätzen im Stadtpark obdachlose Menschen vertrieben, ihre wenigen Besitztümer wurden zum Teil entsorgt. Wir Grüne wissen aus Gesprächen, dass PolizistInnen solche Aktionen oft selbst sehr unangenehm sind. Vielen von ihnen ist auch bewusst, dass sie Menschen völlig sinnlos von einer Ecke in die andere treiben.

Die Obdachlosen im Stadtpark sind auch unsere Nachbarn!
Einiges wurde bereits erreicht: > ein Winterpaket mit zusätzlichen Unterkünften für alle Obdachlose > ein runder Tisch mit Politik, NGOs, Polizei und Sozialeinrichtungen > ein neues Konzept der Wohnungslosenhilfe „Housing First“–eigene Wohnung statt Heimunterbringung Doch eine 1985 beschlossene Kampierverordnung wird jetzt ausgegraben, um gegen obdachlose Menschen vorzugehen.
Wir, die UnterzeichnerInnen, wollen nicht in einer Stadt leben, wo soziale Probleme mit Verdrängung und Kriminalisierung gelöst werden, und fordern daher: a) eine Kampierverordnung, die zu keiner Kriminalisierung von Menschen führt b) vermehrten Einsatz von Streetwork statt Polizei im öffentlichen Raum c) niederschwellige Einrichtungen für Menschen in Not, unabhängig davon woher sie kommen d) gemeinsamer Einsatz von Land, Bund, EU zur Bekämpfung der Ursachen von Armutsmigration

Die Unterschriften werden im Dezember an die zuständigen Stellen der Stadt Wien übergeben. Eine weitere Benützung der Daten erfolgt nicht.

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Grüne Innere Stadt, Grüne Landstraße und IGS – Initiative Grüner SeniorInnen

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