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The legislation has passed and the path toward legal cannabis is finally open. I am deeply appreciative of your commitment to this cause throughout the process. We will remain observant as the new regulations are put into practice across the country.

Dezember 10, 2020

Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland - Cannabiskontrollgesetz!

Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland - Cannabiskontrollgesetz!

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Erstellt von Legalize It 6 Jahre, 1 Monat ago

1.) Alle Patienten könnten mit Cannabis versorgt werden

Seit März 2017 gibt es in Deutschland ein Cannabis als Medizin Gesetz. Menschen können demnach Cannabismedikamente vom Arzt verordnet bekommen und über die Apotheke beziehen. Das Gesetz hat aber bis heute noch seine Tücken, so dass es nicht einfach ist, Medizinalhanf zu erhalten. Ärzte verschreiben nicht gerne Cannabis, vor allem stellen sie nicht gerne den Antrag bei den Krankenkassen auf Kostenübernahme. Der Weg ist beschwerlich und es gab schon Fälle, in denen Arztpraxen von der Polizei durchsucht worden sind. Die Therapie mit Cannabis auf einem Privatrezept, also als Selbstzahler, ist für viele Patienten zu teuer und nicht realisierbar. Eine Legalisierung von Cannabis als Genussmittel würde diese Situation sicher verbessern. Zum einen gäbe es keinen Grund mehr für die Behörden, Ärzte aufgrund von Cannabis Verordnungen zu drangsalieren, zum anderen würde die Versorgung mit Hanf für Patienten sicher günstiger werden. Optimal wäre hier die Legalisierung des Eigenanbaus.

2.) Keine Diskriminierung von Patienten
Auch das zweite Argument für die Legalisierung hat die Cannabispatienten im Blick. Auch wenn es mittlerweile legal Cannabis als Medizin gibt, bedeutet dies nicht, dass Patienten, die es erhalten, keine Repressalien der Behörden mehr zu befürchten hätten. Oft genug hört man von Durchsuchungen und Diskriminierung von Patienten durch die Polizei, und dies, obwohl die Patienten ein gültiges Rezept vorlegen.

3.) Schwarzmarkt könnte effektiv bekämpft werden

Wann bist Du zuletzt zu dem Dealer gegangen, der Dir selbst gebrannten Schnaps und Homebrew Bier verkauft hat? Ach gar nicht? Ja, das liegt daran, dass die Alkohol Prohibition längst vorbei ist und es Alkohol legal zu kaufen gibt. Natürlich gibt es noch den ein oder anderen Schwarzbrenner, aber im Grunde ist der Schwarzmarkt für Alkohol tot. Unter den richtigen Voraussetzungen könnte man mit einer Legalisierung das gleiche bei Cannabis erreichen.

4.) Cannabislegalisierung ist aktiver Jugendschutz

Mit der Bekämpfung des Schwarzmarktes durch Legalisierung würde auch die Situation des Jugendschutzes sich verändern. Kein Dealer fragt nach dem Alter seines Käufers. Auch wird er keine Informationen zur Suchtprävention bereitstellen oder eine fundierte Beratung anbieten. Eine Legalisierung könnte bei diesen Problem Abhilfe schaffen. Allein die Prävention wäre viel einfacher, wenn es sich bei Cannabis nicht um eine illegale Substanz handeln würde. Welcher Jugendliche mag schon einem Drogenberater, oder sogar einem Polizisten, in der Schule eingestehen, dass er kifft. Wäre der Schwarzmarkt effektiv bekämpft, kämen Kinder nicht mehr so leicht an Cannabis. Und wenn doch, dann wenigstens in kontrollierter Qualität und mit Angabe der Wirkstoffkonzentration. Dadurch kann der Anti-Psychoaktive-Bestandteil CBD in einem guten Verhältnis zu THC bereitgestellt werden.

5.) Der Staat könnte viele Steuergelder sparen

Sogar Menschen, die sich nicht für Cannabis interessieren sollten für dieses Argument für die Legalisierung zugänglich sein. Denn es sind ihre Steuern, die die Behörden dafür verschwenden, Cannabiskonsumenten zu kriminalisieren. Hunderttausende von Ermittlungs- und Strafverfahren, der Großteil betrifft lediglich Konsumenten, werden in Deutschland jedes Jahr durchgeführt. Warum sollte der Bürger ein Interesse daran haben, dass die Polizei, Gerichte und andere Regierungsorgane sich damit auseinandersetzen? Selbstschädigende Verhaltensweisen betreffen niemanden anderen, also warum soll dafür jemand Geld ausgeben, sie zu verfolgen?

6.) Legales Cannabis spült Geld in die Staatskassen

Abgesehen von der riesigen Ersparnis bezüglich der Verfolgung von Cannabis bringt die Legalität auch neue Einnahmen für den Staat. Wie alle legal gehandelten Produkte würde auch Cannabis besteuert werden. Und bei Millionen von Konsumenten wären die dadurch erwirtschafteten Beträge eine enorme Bereicherung für den Staatshaushalt. Diese Millionen und Milliarden von Euro wandern aktuell einzig und allein in die Taschen krimineller Strukturen wie Drogenkartelle. Geht man von zwei Millionen Kiffern aus, läge der geschätzte Umsatz von Cannabis bei zwei Milliarden Euro. Die tatsächliche Zahl der Konsumenten, und damit auch der Gewinne, könnte auch leicht das Doppelte betragen.

7.) Der legale Cannabismarkt bringt Arbeitsplätze

Viele Arbeitslose absolvieren derzeit mehr oder weniger sinnvolle Maßnahmen des Jobcenters und des Arbeitsamtes. Dies dient in der Hauptsache unserer aktuellen Regierung, die damit die Zahlen der Arbeitslosigkeit beschönigt. Der legale Handel mit Cannabis bietet dagegen reale Jobs in vielen Branchen. Vom Anbau, der Weiterverarbeitung bis hin zum Verkauf würde der neue Markt die Wirtschaft ankurbeln. Mehr Beschäftigung bedeutet wiederum Entlastung für den Bürger, denn die Maßnahmen und die Arbeitslosigkeit werden durch unsere Steuern finanziert.

8.) Hanf könnte in vielen Bereichen nachhaltig genutzt werden

Die Hanfpflanze ist nicht nur aufgrund ihrer berauschenden Wirkung für den Menschen interessant. Sie könnte in vielen Bereichen weniger nachhaltige Materialien und Produktionsmethoden ersetzen. Als Baustoff, Papier, Textil und in einigen anderen Funktionen ist Hanf den derzeitig genutzten Rohstoffen überlegen, wie etwa Holz, Baumwolle und Dämmmaterial. Es ist sogar möglich durch Hanf umweltschädliche Kunststoffe abzulösen. Leider haben einige industrielle Branchen damit ein Problem, würde Hanf ihnen ja die Gewinne abspenstig machen. Diese Lobby ist daran interessiert eine Legalisierung von Cannabis zu verhindern.

9.) Die Illegalität von Cannabis verstößt gegen das Recht auf Selbstbestimmung

Eigentlich verleiht uns die Verfassung, also unser Grundgesetz, dass Recht uns frei zu entfalten. Eine Substanz, die der Staat verbieten darf, muss eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Bei Cannabis ist diese Voraussetzung nicht gegeben. Gehen wir nach dieser Logik müssten Zucker, Nikotin, Alkohol etc. ebenfalls strafrechtlich verfolgt werden. Vor allem im Vergleich mit anderen, legalen Substanzen wie Alkohol, kann Cannabis in Puncto Gefährlichkeit nicht mithalten. Oft ist der Schaden der Strafverfolgung bei einem Konsumenten weit größer als der Schaden, der sich mit Cannabis zufügt. Vor allem fügt der Konsument den Schaden auch nur sich selbst zu, und nicht der Allgemeinheit.

Ein abschließendes Wort von mir:

Ich möchte mit dieser Petition nicht Cannabis verharmlosen, es kann bei Jugendlichen gesundheitsgefährdend sein. Deshalb stehe ich hinter einer Legalisierung, damit endlich ein effektiver Jugendschutz garantiert wird. Zu dem ist Sucht eine Krankheit und kann nicht mit Strafe behandelt werden. Es sollte stattdessen Anlaufstellen für Suchtkranke geben, denen geholfen wird.

Cannabis ist in Deutschland nun mal Realität und ich hoffe, dass ich mit dieser Petition viele volljährige Menschen erreiche, dessen Ansichten auf diese Thematik die selbe ist wie bei mir. Ich bin es leid strafrechtlich gejagt zu werden, obwohl ich keinem Menschen schade. Und an die lieben Legalisierungsgegner, bevor ihr mit dem Argument ''Fürsorgepflicht'' kommt frage ich mich, wie Sie das mit ihrem gewissen vereinbaren können, 16-jährigen ohne Abgabelimit Bier und Wein zu verkaufen? Und wie können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, dass man exzessiv minderjährige auf dem Wiesen oder Wasen auffordert sich die Birne wegzusaufen. Ist das Ihre Vorstellung unter effektivem Jugendschutz?

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Updates

250 Unterstützer erreicht

Oktober 11, 2020

Oktober 9, 2020

The signature count for this petition is moving toward the next milestone. I request that you send this link to a few individuals who may be interested in supporting these legislative changes.

September 7, 2020

The momentum behind this petition highlights a significant shift in public understanding regarding patient rights and the current legal framework. This growing collective interest underscores the urgency of addressing the obstacles that individuals face in accessing necessary medical treatment. I appreciate the focus everyone has brought to this critical issue.

100 Unterstützer erreicht

September 2, 2020

89 Comments

M
Mark Skowronek
5 years ago Featured

Habe 1300€ los und den lappen weg. ES MUSS SICH WAS ÄNDERN!! (wohlgemerkt am vortag konsumiert und am nächsten tag nach der arbeit wort wörtlich geca$hed, alles nur schikanierung und geldmacherei)

L
Lukas Smola
6 years ago Featured

Auch wenn die Legalisierung eventuell nicht zur Senkung der Konsumentenzahl beitragen kann, sind doch die Begleiterscheinungen der Prohibition nicht ethisch tragbar.

N
Nico Kiel
6 years ago Featured

Ich bin selbst Opfer vom Cannabis Verbot was mich sehr Zerstört hat wie viele andere Bürger auch. Das muss Aufhören

C
Christoph Ruf
5 years ago Featured

Man könnte aus Steuern und Ersparnissen bei der Strafverfolgung jährlich über 1 Mrd. Euro verdienen (was man dann z.B. in halbwegs gutes Deutsches Internet investieren könnte). Ich fordere die Legalisierung!

M
Maximilian Eckmeier
6 years ago Featured

Alkohol ist legal obwohl daran ein paar tausend Menschen im jahr sterben aber Canabis ist illegal weil es illegal ist..... So ein mist , es is nicht mal halb so schlim wie das meiste legale in DE

N
Noah
6 years ago Featured

Ich wäre auch für die Legalisierung von Cannabis, es gibt viele Kranke Menschen die zu Krebs haben, Starke Behinderungen, oder Phsychiche Probleme haben. Cannabis ist ein gutes Hemendes Mittel gegen die Krankheiten.

S
Sarah Van Der Vehn
4 years ago

Legalize it !

R
Richard Depperschmidt
5 years ago

Ich bin für eine Legalisierung. Der Staat und alle Bürger müssen aufwachen.