Gegen neues Versuchstiergebaeude der Uni Mainz

Der Neubau der Versuchstiereinrichtung auf dem Universitaetsgelaendeist aus wissenschaftlicher Sicht unbegruendet, ethisch nicht vertretbar und somit eine deutliche Image-Schaedigung der Universitaet. Der heutige Stand der Wissenschaft erlaubt es nicht nur, auf Tierversuche zu verzichten, sondern widerlegt auch den deren Nutzen: Versuche am Tier sind nicht auf den Menschen uebertragbar (Unterschiede im Organismus duerften hinreichend bekannt sein), daher ist die Verwendung von humanem Zell- und Gewebematerial von deutlichem Vorteil und bringt zudem zeitliche und finanzielle Einsparungen mit sich. Aus moralischer und ethischer Sicht sind Tierversuche untragbar. Es gibt keine Rechtfertigung fuer Folter und Mord an Tieren, da diese ebenso wie wir Menschen mit physischen und seelischen Empfindungen ausgestattet sind und ebenso wie wir vor jeglicher Art von Leid und Qualen bewahrt werden muessen. Eine Universitaet, die Studenten dazu anleitet, gewissen- und empfindungslos mit dem Leid von Tieren umzugehen, kann nicht den Anspruch erheben, vernuenftige und verantwortungsbewusste Aerzte, Pharmazeuten und Wissenschaftler auszubilden. Die Foerderung des Bundes und des Landes von insgesamt 25,5 Mio Euro sind also nicht nur Verschwendung, sondern sogar ein wissenschaftlicher und ethischer Rueckschritt.

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