| # | Name | Comments |
|---|
| 1 | Friedrich Achleitner | ... in sachen "stadt des kindes" bin ich ja sowieso schon zur
zitatfähigen "quelle" geworden, aber selbstverständlich bin ich jederzeit
bereit, alles was zur rettung der anlage führen kann, zu unterschreiben.
was ich dich bitte, auch zu benützen. ....
der abbruch von teilen ist natürlich die schlimmste variante.
herzlichen gruss
fritz |
| 2 | Prof. Dr. Werner Oechslin | Ich unterstütze den Protest gegen den geplanten Teilabriss der von Anton Schweighofer gebauten Siedlung. Es kann nicht sein, dass die Zeugen des Bauens lädiert oder gar zerstört werden. Das demonstrierte Unverständnis wiegt umso schwerer, als hier, uns sichtbar und modellgebend, das Bemühen der Architektur um gute, zukunftsorientierte und an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Bauweisen vorgegeben und dokumentiert ist. Dies verlangte nicht nur Anerkennung, sondern auch Respekt und Einsicht in die hochrwünschte Wirkung dieser mustergültigen Architektur.
Ich bitte ausdrücklich um Weiterleitung dieses Bekentnnisses an die zuständigen Stellen.
Mit freundlichen Grüssen
Werner Oechslin |
| 3 | Karl-Markus Gauß | |
| 4 | sabine gretner | gemeinderätin und landtagsabgeordnete wien |
| 5 | mag. michaela pammer | |
| 6 | Dietmar Feistel | |
| 7 | Basma Abu-Naim | |
| 8 | DI Georg Schumacher | |
| 9 | Mag. Evelyn Spindler | |
| 10 | DI Georg Schumacher | |
| 11 | Stefanie Privoznik | |
| 12 | gerhard enzenberger | kein abriss der anlage stadt des kindes |
| 13 | susanne bauda | |
| 14 | Christoph Freyer | |
| 15 | Fischer Prof.Mag.Karl Albert | |
| 16 | DI Astrid Meyer | |
| 17 | DI Arezou Fakher | |
| 18 | carl auböck | die stadt wien kann es sich nicht leisten ein derartiges baudenkmal von internationaler wichtigkeit einfach auszulöschen. |
| 19 | Vass Andreas | |
| 20 | ute fragner | |
| 21 | Architekt Jürgen Radatz | Wien wirbt damit, eine Kulturstadt zu sein. Bei der Erhaltung der Stadt des Kindes haben die Stadtverantwortlichen die Chance, dies zu beweisen. |
| 22 | Architekt Karl Langer | |
| 23 | sophie thalbauer | |
| 24 | peter thalbauer | |
| 25 | Andreas Fogarasi | |
| 26 | Hermann Czech | |
| 27 | Gerda Schmidt | Es wäre schön wenn die Entstehung der modernen Architektur endlich als Ganzes betrachtet werden könnte. Vorallem vor dem Hintergrund der Identtätsfindung der EU. Ohne Vergangenheit keine Zukunft und ohne zukunft keine Vergangenheit.
mfg
Gerda Schmidt |
| 28 | Mag. arch Susanne Hegewald | |
| 29 | Dr. Karl-Markus Gauß | |
| 30 | anna stuhlpfarrer | |
| 31 | Dr. Norbert Mayr | |
| 32 | Prof.Wolfdietrich Ziesel | zum offenen Brief der „Docomomo Austria“ betreffend Abbruch „Stadt des Kindes“
Zum Brief der Fa. Docomomo nehme ich wie folgt Stellung:
Nachdem schon große Teile Wiens durch Spekulanten und deren Freunde zerstört worden sind, ist nun offenbar die „Stadt des Kindes“ – geplant von Architekt Prof. Schweighofer - an der Reihe.
Dieses Bauwerk, das ein Meilenstein in der Architektur und auch in der Betreuung sozial geschwächter Menschen darstellt, soll nun zerstört und - wie die Erfahrung lehrt – durch Wohnungen im Stile der heutigen seelenlosen Architektur ersetzt werden.
Wir wissen zwar nicht, wie das neue Bauwerk aussehen soll (dies wird wohl absichtlich verschwiegen, aber nach den letzten Ergebnissen im Wohnbau kann man sich das ungefähr vorstellen.
Ich unterstütze daher aus vollen Herzen das Anliegen des sehr engagierten Herrn Dr. Mayr auf das Entschiedenste und ersuche alle am "Kulturerbe“ Wien Interessierten, diesen „Aufschrei“ ernst zu nehmen und die Angelegenheit noch einmal zu überdenken. |
| 33 | dr. iris meder | |
| 34 | Willi Dolleschall | |
| 35 | Gabriele Kaiser | |
| 36 | Martina Frühwirth | |
| 37 | volker gessendorfer | |
| 38 | Georgeacopol Ute | Ich möchte darauf hinweisen, dass die Stadt des Kindes neueren Studien zufolge (Dissertationsschrift Oliver Österreicher, 2004) einem "Räumlichen Idealstadtmodell" entspricht, einem Prototyp einer Stadt im Kleinen mit einer reichen, vielfältigen Infrastruktur, weshalb eine Amputierung des Ensembles einer Zerstörung gleichkommt. |
| 39 | Juliane Mayer | |
| 40 | Anonymous | |
| 41 | Dagmar Gordon | |
| 42 | Dipl.-Ing. Carmen Jung und PD Dr.-Ing. Dietrich Worbs | Wir protestieren gegen den nun geplanten Teilabriß der Mehrheit der Bauten der "Stadt des Kindes", die 1968 als ein herausragendes Projekt des Sozialen Wien, als ein Geschenk der der Stadt Wien zum 50. Jahrestag der Republik Österreich konzipiert worden ist. Die "Stadt des Kindes", die 1970-74 nach den Plänen von Anton Schweighofer errichtet worden ist, stellte ein wichtiges soziales Projekt zur Rettung gefährdeter Kinder dar, das in einer großartig gestalteten Architektur von Terrassenbauten verwirklicht wurde - fast dreißig Jahre lang.
Wir protestieren gegen die Herausnahme der "Stadt des Kindes" aus dem Denkmalschutz; wir protestieren gegen den willkürlichen, zerstörerischen Umgang mit dem bedeutenden baukulturellen Erbe der "Stadt des Kindes"; wir protestieren gegen die Düpierung der Architektengruppe, die sich jahrelang um eine angemessene Umnutzungsplanung im Auftrag von Gemeinde Wien und ARWAG bemüht hat; wir protestieren gegen die Überrumpelungstaktik, mit der jetzt die Anlage dem Teilabriß überliefert werden soll.
Wir sind als Architekten davon überzeugt, daß die "Stadt des Kindes" ohne weiteres mit kleinen Umbaumaßnahmen als Wohnanlage weitergenutzt werden kann. Wir empfinden es als Armutszeugnis, daß die Spekulation bedeutendes bauliches Erbe zerstören darf. Wir hoffen, daß die Eigentümer aufgrund der Proteste aus dem In- und Ausland doch noch eine andere Lösung wählen werden. Wir unterstützen alle Bemühungen zur Erhaltung der "Stadt des Kindes". |
| 43 | Anonymous | |
| 44 | Anonymous | |
| 45 | Markus Landerer | Das Denkmalamt soll eine rasche Unterschutzstellung vornehmen. Bereits im Jahr 2002 wurde seitens der Volksanwaltschaft die Vorgangsweise betreffend Nicht-Unterschutzstellung kritisiert. Siehe: http://www.volksanw.gv.at - Die Volksanwaltschaft vermag aber nicht die Ansicht des Bundesministeriums zu teilen, dass vor dem "Hintergrund der geänderten Rechtslage" (§ 1 Abs. 10 DMSG) die "vom Bundesdenkmalamt vorgenommene Wertung, welche die Folgen der als unumgänglich angenommenen Veränderungen vorwegnahm, zumindest als vertretbare Rechtsansicht erscheinen" lasse. |
| 46 | Ingrid Murer | |
| 47 | Matthias Fichtinger | |
| 48 | sasha pirker | |
| 49 | Christian Urich | |
| 50 | Roger Baumeister | |