Kurzes Update
Apr 18. 2010 | Comments
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Hier ein kurzes Update von Berit:
"Wirklich Neues gibt es nicht. Die Situation mit den Kindern ist nach wie vor dieselbe. Seit einem Monat gab es kein Treffen, weil hier Feiertage waren bzw. auch diese Woche noch sind. Es gibt am 27. Mai einen Gerichtstermin vor dem Shaariya Gericht, wegen meinem Kleinen. Und eben dass Bituach Leumi (Sozialamt) mir den Unterhalt nicht zahlt und ich gegen Bituach Leumi vor Gericht gehe."
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Neuigkeiten
Mar 6. 2010 | Comments
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Berit hat ihren Blog letzten Monat mit Neuigkeiten aktualisiert. Ihr könnt es hier nachlesen: http://kindesmissbrauch-il.blogspot.com/2010/02/berit-12februar-2010.html
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Jan 22. 2010 | Comments
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Letzte Woche, am 14.1., konnte Berit nach vier Monaten ihre beiden älteren Söhne, die bei ihrem Vater leben, wiedersehen. Begleitet von fünf Sozialarbeitern fuhr sie nach Mitzpe Ramon zur Alpakafarm, wo das Treffen stattfand. Leider lehnen beide Kinder jeglichen Kontakt mit ihrer Mutter ab. Berit ist überzeugt, dass dies so ist, weil die Kinder von ihrem Vater gegen sie aufgehetzt werden.Wie bereits erwähnt hat Berit am 3. Februar einen Gerichtstermin beim Shaariya Gericht. Ihr Ex hat das Sorgerecht für den jüngsten Sohn beantragt, für den der Vater quasi ein Fremder ist. Berits jüngster Sohn ist nach einer eheliche Vergewaltigung gezeugt worden. Ob das Shaariya Gericht nun
dem Vergewaltiger auch das Sorgerecht für dieses Kind zusprechen wird? Oder wird ihm ein Besuchsrecht gewährt und Berits kleiner Sohn wird, wie seine
Brüder, von einem Nachmittag
beim Vater nicht zurückkehren?
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Jan 13. 2010 | Comments
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Heute morgen erhielt Berit einen Anruf von ihrer Anwältin. Am 3. Februar entscheidet das Shaariya Gericht über das Sorgerecht ihres jüngsten Sohnes. Berit hat kaum Chancen, das Sorgerecht zu behalten. So hat das Shaariya Gericht dem Kindsvater das Sorgerecht für den jüngsten Sohn bereits am 27.12.09 in Berits Abwesenheit zugesprochen. (Siehe auch Blogeintrag vom 7. Januar 2010.)
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Jan 8. 2010 | Comments
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Die Sozialarbeiterin rief Berit gestern Nachmittag nochmal an. Sie gibt Berit eine zweite Chance nächste Woche ins Beduinengebiet zu reisen. Auch die Anwältinnen wollen Berit eine zweite Chance geben. Wird sie sich nächste Woche wieder weigern in die Wüste zu fahren, geben die Anwältinnen wirklich ihr Mandat ab. Eine der Anwältinnen hat gestern mit der Deutschen Botschaft telefoniert und der zuständigen Beamtin dort erklärt wie wichtig es sei, dass Berit die Einladung ins Beduinenzelt annimmt, um ihrem Ex-Mann die nötige Ehre zu erweisen.Das heisst also es wird verlangt, dass Berit dem Mann, der sie geschlagen und vergewaltigt hat, der ihre Kinder entführt hat und nun gegen sie aufhetzt, der keinen Unterhalt für den jüngsten Sohn zahlt, die Ehre erweisen soll, indem sie seine Einladung ins Beduinengebiet annimmt. Hinzu kommt, dass Berits Ex sich ihr in den nächsten drei Monaten nicht nähern darf. Wird sie die Einladung in sein Zelt annehmen, kann er ihren Besuch gegen...
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Jan 7. 2010 | Comments
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Heute soll Berit auf ausdrücklichen Wunsch der mit ihrem Fall vertrauten Sozialarbeiter ins Beduinengebiet zum Kindsvater fahren, um ihre beiden älteren Söhne zu sehen. Zu diesem Treffen soll sie von fünf (unbewaffneten) Sozialarbeitern begleitet werden. Sowohl die Deutsche Botschaft, als auch die Polizei und mehrere andere Leute halten dieses Treffen für zu gefährlich und raten Berit dringend davon ab.Die Sozialarbeiter können Berits Bedenken jedoch nicht nachvollziehen und bestehen auf diesem Treffen. Heute morgen erhielt sie einen Anruf von der Sozialarbeiterin, die Berit sagte sie solle um 10 Uhr in Beer Sheva sein um ins Beduinengebiet zu fahren. Die Sozialarbeiterin sagte Berit sie würde ihren Fall nicht weiter bearbeiten wenn Berit sich weigert zum Kindsvater zu fahren. Später rief sie nochmals an und versuchte Berit psychisch unter Druck zu setzen.Zudem haben Berits Anwältinnen ihr heute gekündigt, weil sie sich weigerte ins Beduinengebiet zu fahren. Ein Vorhaben,...
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Jan 7. 2010 | Comments
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Seit November soll der Kindsvater die beiden älteren Söhne zweimal die Woche in ein Emergency Centre in Beer Sheva bringen. Dort sollen zusätzlich zu einer Therapie die Treffen mit ihrer Mutter Berit stattfinden. Jedoch weigert der Kindsvagter sich die Kinder zum Emergency Centre zu bringen. Am 27.12. bekam der Kindsvater vom Shaariya Gericht das Sorgerecht für den jüngsten Sohn zugesprochen. Berit wurde nicht über den Gerichtstermin informiert. Zufällig erfuhr ihre Anwältin davon und konnte glücklicherweise das Urteil rückgängig machen. Jedoch ist es eine Frage der Zeit, wann der Kindsvater erneut versucht das Sorgerecht zu bekommen.
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